Exkurs in die Welt der Künstlichen Intelligenz

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Ein Exkurs in die Welt der Künstlichen Intelligenz: Ein Workshop-Bericht

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Benutzte Tools:
- ChatGPT
(Version 3.5 & 4) - Zum Erstellen und Verarbeiten von Texten und Bildern
- Suno.ai
- Zum Erstellen von Musik
- Tokenizer
- Zum Errechnen der Kosten von KI Modellen

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Die Frage nach der Kreativität der KI

Ein zentrales Thema des Workshops war die Frage, ob KI kreativ sein kann. Die Meinungen gingen hierbei auseinander, was eine lebhafte Diskussion auslöste. Einige Teilnehmer waren der Meinung, dass KI keine echte Kreativität besitzen könne, während andere das Potential von KI für kreative Prozesse hervorhoben. Till betonte, dass Kreativität definitionsabhängig ist und stellte dar, wie moderne KI-Modelle wie ChatGPT in der Lage sind, neue und originelle Inhalte zu generieren, die zuvor so nicht existierten.

Tills beruflicher Werdegang und der Weg zur KI

Im weiteren Verlauf stellte sich Till vor und gab einen Einblick in seinen beruflichen Werdegang. Ursprünglich aus der Musik- und Filmbranche kommend, entwickelte er über die Jahre hinweg ein starkes Interesse an interaktiven Medien und schließlich an KI. Sein erstes Startup, inlume, spezialisierte sich auf interaktive Filme und die Digitalisierung von Museen. Sein aktuelles Projekt, Memoro, beschäftigt sich mit der automatischen Transkription und Organisation von gesprochener Sprache, um eine effizientere Selbstorganisation und Reflexion zu ermöglichen.

Die Entwicklung und Anwendung von KI-Modellen

Till führte aus, dass es entscheidend ist, die unterschiedlichen KI-Modelle und deren Eigenheiten zu verstehen. Modelle wie OpenAI's GPT-4, Mistral aus Paris, Meta's Lama, Google Gemini und andere bieten jeweils einzigartige Funktionen und erfordern eine spezifische Herangehensweise. Besonders wichtig sei das semantische Verständnis, das die neuen KI-Modelle auszeichnet. Sie sind in der Lage, den Kontext zu behalten und Antworten basierend auf dem individuellen Nutzer anzupassen.

Multimodale Fähigkeiten und der Weg zur Autonomie

Ein Highlight des Workshops war die Vorstellung der multimodalen Fähigkeiten moderner KI-Modelle. Diese können nicht nur Text verarbeiten, sondern auch Bilder, Audio und bald sogar Videos. Diese Fähigkeiten ermöglichen eine tiefere Interaktion und ein besseres Verständnis seitens der Maschinen. Besonders spannend sind autonome Agenten, die in der Lage sind, selbstständig komplexe Aufgaben zu übernehmen und zu koordinieren, was in der Zukunft eine erhebliche Arbeitserleichterung bedeuten könnte.

Herausforderungen und Hürden der KI-Entwicklung

Till sprach auch die Herausforderungen an, die mit der Entwicklung und Nutzung von KI einhergehen. Dazu zählen unter anderem der immense Energiebedarf, die Verfügbarkeit von hochwertigen Trainingsdaten und die Sicherheit der Modelle. Ein großes Problem stellt die sogenannte Halluzination dar, bei der KI-Modelle falsche oder irreführende Informationen generieren. Auch ethische Fragen und die kulturelle Anpassung der KI-Modelle sind zentrale Themen, die noch viel Forschung und Diskussion erfordern.

Die praktische Anwendung von KI im Unternehmen

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der praktischen Anwendung von KI im Unternehmenskontext. Till betonte die Wichtigkeit von Experimenten und der kontinuierlichen Anpassung der Modelle an die spezifischen Bedürfnisse eines Unternehmens. Er erläuterte, wie KI-Modelle durch richtiges Prompting und kontinuierliches Lernen immer besser und effizienter werden können.

Interaktiver Teil und Gruppenarbeit

Der Workshop endete mit einem interaktiven Teil, in dem die Teilnehmer in Gruppen verschiedene Anwendungsfälle von KI-Modellen erarbeiteten. Dabei wurden Text-, Bild- und Musikgenerierung mit verschiedenen Tools wie ChatGPT und Suno AI ausprobiert. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Herausforderungen zu teilen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

Fazit

Der Workshop bot einen umfassenden Einblick in die Welt der Künstlichen Intelligenz und ihre vielfältigen Anwendungen. Till vermittelte nicht nur theoretisches Wissen, sondern ermöglichte den Teilnehmern auch praktische Erfahrungen. Die Diskussionen und Gruppenarbeiten förderten ein tieferes Verständnis für die Chancen und Herausforderungen, die KI mit sich bringt. Besonders hervorgehoben wurde die Notwendigkeit, sich kontinuierlich weiterzubilden und offen für neue Entwicklungen und Anwendungen zu sein.

Fachbegriffe:

  1. Trainingsdaten: Daten, die verwendet werden, um KI-Modelle zu trainieren und ihre Leistung zu verbessern.
  2. Prompting: Der Prozess, bei dem spezifische Eingaben (Prompts) verwendet werden, um von KI-Modellen gewünschte Antworten zu erhalten.
  3. Kontextualisieren: Die Fähigkeit eines KI-Modells, Informationen im Kontext zu verstehen und zu verarbeiten.
  4. Semantisches Verständnis: Die Fähigkeit eines KI-Modells, den Kontext und die Bedeutung von Eingaben zu verstehen.
  5. Reasoning (Logisches Denken): Die Fähigkeit eines KI-Modells, logisch zu denken und komplexe Probleme zu lösen.
  6. Multimodale Fähigkeiten: Die Fähigkeit von KI-Modellen, verschiedene Arten von Daten wie Text, Bild und Audio zu verarbeiten und zu produzieren.
  7. Autonome Agenten: KI-Systeme, die selbstständig komplexe Aufgaben ausführen und Entscheidungen treffen können.
  8. Transformarchitektur: Eine Architektur für neuronale Netzwerke, die erstmals von Google entwickelt wurde und die Grundlage für viele moderne KI-Modelle bildet.
  9. Large Language Modell (LLM): Ein großes Sprachmodell, das auf umfangreichen Textdaten trainiert wurde, um menschliche Sprache zu verstehen und zu generieren.
  10. Generative Pre-Trained Transformer (GPT): Eine spezielle Art von LLM, die auf einer Transformarchitektur basiert und vortrainiert wird, um danach spezifische Aufgaben zu erfüllen.

Interessante Infos:

  1. 95% der Teilnehmer nutzen regelmäßig KI, sowohl privat als auch beruflich.
  2. OpenAI hat eine Nutzerbasis von 100 Millionen wöchentlichen Nutzern für ChatGPT.
  3. Google erhält täglich 3000 Suchanfragen, die noch nie zuvor gestellt wurden.
  4. Die KI-Modelle von OpenAI können in 50 verschiedenen Sprachen arbeiten.
  5. Nvidia's Börsenkurs ist durch den Einsatz von GPUs für KI-Training stark gestiegen.
  6. GPT-4o ermöglicht Sprachantworten innerhalb von 350 Millisekunden, fast wie ein natürliches Gespräch.
  7. Das aktuelle Startup von Till entwickelte ein Tool innerhalb von sieben Monaten mit einem Team von zwei Entwicklern und stellte die erste Version des neuen Tools innerhalb von zwei Wochen den Nutzern zur Verfügung.
  8. OpenAI's neuestes Modell, GPT-4o, ist seit kurzem für Alle kostenlos verfügbar.
  9. ChatGPT ist in der Lage, Code, Tabellen und Datenanalysen bereitzustellen.
  10. Reddit-Inhalte haben einen sechsfach höheren Rang als normale Inhalte bei der Integration in KI-Modelle.